Datum: November 19th, 2011 | Themen: Gelesen | Tags: buch | Keine Kommentare »

Grad denke ich wieder mal drüber nach, meinen Notizblog zu reaktivieren. Nachdem ich die erste Seite dieses wunderbaren Buchs gelesen hab. Hätte Lust. Irgendwie. Und Byrne als Vorbild…
Datum: März 14th, 2010 | Themen: Gelesen | Keine Kommentare »
Gelesen habe ich diesen wunderbaren Roman bereits im Frühling 2008. Seither habe ich immer und immer wieder Exemplare davon verschenkt. Weil die Geschichte so unvergleichlich leicht, tief, schön, romantisch, fantastisch, oppulent, humorvoll, sinnlich und stark ist. Über einen, der auf die Bäume stieg und ein ganzes Leben nie mehr runter kam.
Oben in den Baumkronen der ligurischen Küste spielt der Roman «Der Baron auf den Bäumen» des Italieners Italo Calvino (1923-1985). Irgendwann zu Napoleons Zeit beschliesst in einer italienischen Grafschaft der 12-jährige Spross einer Edelsfamilie fortan in den Baumkronen zu leben und nie mehr einen Fuss auf die Erde zu setzen. Er hält den Schwur und nicht einmal zum Sterben steigt er – gut 50 Jahre älter – hinunter.
Es ist die Geschichte über einen «Abgehobenen», über einen Verweigerer. Trotz oder grad wegen seiner Verrückt- und Entrücktheit wird er zum Volks- und Frauenheld, zum Robin Hood der Baumkronen, zum Literat und zum Beobachter des kleinbürgerlichen Lebens mit Bodenhaftung.
Was fasziniert ist dieser radikale Entschluss für den eigenen Weg. Hier die räumliche und «weltanschauliche» Distanz und dort immer wieder das Engagement des Barons für seine Mitmenschen «unter» ihm. Der Text oszilliert vom Abenteuer-Roman zum Märchen und zur romantischen Komödie. Ich bin kein Bücher-mehrfach-Leser. Aber diese Geschichte vereint eine solch grosse Interpretationsvielfalt mit sprachlicher Schönheit und Unterhaltungswert, dass ich hier dann vielleicht mal eine Ausnahme mache. Und garantiert noch viele Exemplare davon kaufe.
Links:
– kluger Aufsatz «Calvinos politischer Roman vom Baron auf den Bäumen»
– Der Baron auf den Bäumen
bei Amazon und als Hörbuch
– mehr über Italo Calvino (Wikipedia)
Datum: Dezember 18th, 2009 | Themen: Gelesen | Tags: NYC | Keine Kommentare »
Wer erinnert sich an den Zigarrenverkäufer Auggie Wren in Paul Austers Filmen «Smoke» und «Blue in the Face»? Ursprung der Filmklassiker ist eine kleine Weihnachtsgeschichte.
Sie erschien erstmals am Weihnachtstag 1990 in der New York Times. Und lieferte Regisseur Wayne Wang den Spielfilm-Stoff. Der kleine schöne Einband aus dem Rowohlt Verlag ist in 20 Minuten gelesen. Illustriert ist er mit stimmigen Brooklyn-Schwarz/Weiss-Impressionen. Ein wunderbares Adventsmitbringsel für Möchtegern-Heimweh-New Yorker…
Aus dem Klappentext:
Auggie Wren arbeitet als Verkäufer in einem Zigarrengeschäft an der Court Street in Brooklyn. Hier kauft Paul immer die kleinen holländischen Zigarren, die er so gerne raucht. Jahrelang hat Paul keinen Gedanken an den seltsamen kleinen Mann im blauen Kapuzenshirt verschwendet. Bis Auggie ihn eines Tages fragt, ob er bereit sei, sich seine Fotografien anzusehen. Als Paul mehr über Auggies grosse Leidenschaft, das Fotografieren, erfahren will, erzählt dieser ihm eine Geschichte: von einem Ladendiebstahl, einer verlorenen Geldbörse und dem kleinen Schwindel, den er einer alten, blinden Frau vorspielt. Eine echte Weihnachtsgeschichte eben …
Paul Auster «Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte»
bei Amazon
Datum: November 12th, 2006 | Themen: Gelesen | Keine Kommentare »
Vielleicht überhaupt einer der besten Texte im 2-Seiten-Umfang, den ich je gelesen habe. Das Leben im Schnelldurchlauf von brand eins Autor Peter Lau.
Der Text auf der brand eins Website
Der Text als PDF-File (196KB)
Das ist einer der ganz wenigen Texte, den ich aufhebe und nie mehr verlieren will. So war und so un-klugscheissig. Heute beim Aufräumen wieder in meine Hände geraten. Jetzt auch noch als “Back-Up” auf dem Notizblog ; )